ACS Archery Center · Bogen ABC
Die Bogensehne.
Kleine Details. Eine wichtige Verbindung. Erfahre, wie die Sehne aufgebaut ist, welche Aufgabe ihre einzelnen Teile haben und worauf du bei der Pflege achten solltest.
Die Aufgabe
Vom Wurfarm zum Pfeil
Die Bogensehne überträgt die Kraft der Wurfarme auf den Pfeil. Material, Länge und Strangzahl müssen zum jeweiligen Bogen passen.
Der Einstieg
Passend ausgerüstet
Eine passende Sehne aus dem Fachhandel ist eine gute Grundlage für Training und Turniere. Ob sie bereits gewachst und mit einem Nockpunkt versehen ist, hängt von der Ausführung ab.
Die Sehne verstehen
Fünf Details im Überblick
Von den einzelnen Strängen bis zu den Sehnenohren: Öffne die Bereiche und lerne die Bestandteile kennen.
Die Abbildung
Recurve-Sehne
01 Die Sehnenstränge
Die eigentliche Sehne besteht aus mehreren Strängen. Wie viele benötigt werden, hängt unter anderem vom Sehnenmaterial und der Belastung ab. Die passende Ausführung richtet sich nach den Vorgaben für deinen Bogen. Sehnen gibt es in unterschiedlichen Farben.
02 Die Mittenwicklung
Die Mittenwicklung schützt den beanspruchten mittleren Bereich der Sehne, insbesondere dort, wo Finger und Pfeilnocke anliegen. In der ursprünglichen Abbildung ist sie blau dargestellt. Kontrolliere auch diese Wicklung regelmässig auf Verschleiss oder gelöste Stellen.
03 Der Nockpunkt
Der Nockpunkt markiert die Position, an der der Pfeil auf der Sehne eingenockt wird. Er hilft dir, den Pfeil bei jedem Schuss an derselben Stelle anzusetzen. Seine genaue Lage wird auf die Abstimmung deines Bogens eingestellt.
04 Der Kisser · die Mundmarke
Der Kisser ist eine zusätzliche Orientierungshilfe an der Sehne. Beim Auszug kann er einen wiederholbaren Kontaktpunkt im Mundbereich geben und so beim Finden der Ankerposition helfen. Ob eine Mundmarke zugelassen ist, hängt von der Bogenklasse und dem geltenden Reglement ab.
05 Die Sehnenohren
Die Schlaufen an den beiden Enden heissen Sehnenohren. Sie liegen an den Wurfarmenden an. Bei vielen Recurve-Sehnen ist das obere Ohr grösser als das untere, damit es beim Aufspannen über den Wurfarm geschoben werden kann. Schutzwicklungen schützen die belasteten Kontaktstellen.
Für Turniere: Prüfe das aktuelle Reglement deiner Bogenklasse, insbesondere bei Mundmarken, Sehnenmarkierungen und möglichen zusätzlichen Orientierungshilfen.


